Portrait der Doppelstadt

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Ein One-liner beschreibt eine Zeichnung, welche in einem Zug ohne Absetzen gezeichnet wurde und dadurch alle Elemente miteinander verbindet. Diese Verbindung steht auch für das Potrait der Doppelstadt, indem alle BewohnerInnen der Stadt gemeinsam ein Portrait kreieren. Das Portait verbindet Menschen, kennt keine Grenzen und spiegelt wieder wie die Doppelstadt lebt. (P. Banause)

Idee
„Frankfurt ist grau und hässlich“.
Das ist die Meinung vieler PendlerInnen und Studierenden. Um dem entgegenzuwirken entsteht durch das Projekt „Portrait der Doppelstadt“ ein Wandgemälde, sowie ein Imagefilm von und für die Doppelstadt (Frankfurt(Oder)- Słubice).

Zum einen soll das Wandgemälde analog, offen sichtbar einen nachhaltigen Effekt für EinwohnerInnen, aber auch BesucherInnen bieten. Zum anderen erklärt der dazugehörige Imagefilm die Entstehung des Wandgemäldes und hält visuell fest, wie sich EinwohnerInnen mit der Stadt identifizieren und welche Eigenschaften sie ihr zuschreiben.

Hierbei soll besonders der Aspekt der kulturellen Vielfalt als Grenzstadt untermalt werden und junge Menschen dazu anzuregen in die Doppelstadt zu ziehen oder hier zu bleiben.

 

 Ablauf
Das Projekt gliedert sich in drei Abschnitte. Um passende Eigenschaften für die Doppelstadt zu finden, sollen EinwohnerInnen und BesucherInnen befragt werden was sie mit der Stadt verbinden. Die Befragten sollen sich vorstellen, dass die Doppelstadt eine Person ist und genauer erläutern, wie diese aussehen würde und welchen Charakter sie hätte? Diese Befragungen werden per Video festgehalten und letztlich zusammengeschnitten, dass sich ein stimmiges Bild einer Person, der „Person der Doppelstadt“ ergibt. Mit Hilfe eines Dolmetschers sollen auch BewohnerInnen und BesucherInnen polnischer Herkunft befragt werden.

Im zweiten Abschnitt wird die „Person der Doppelstadt“ zum Leben erweckt. Hierfür werden Eigenschaften aus dem ersten Abschnitt aufgegriffen und künstlerisch in ein Portrait umgesetzt. Angenommen die Mehrzahl der Befragten beschreibt die Doppelstadt als weiblich und schreibt ihr die Eigenschaft „kontaktfreudig“ zu, könnte dies durch offene Haare und ein leichtes Lächeln wiedergegeben werden. Geplant ist, dass das Portrait der Doppelstadt letztlich mit Hilfe einer Hebebühne an eine Giebelwand nahe der Brücke gemalt wird. Dieser Prozess wird ebenfalls per Video dokumentiert und zusammengeschnitten.

Letztlich werden beide Abschnitte in einem Video münden, welches die gesamte Entwicklung dokumentiert.

 

Projektbeginn: Juni 2019

Projektleitung – P. Banause

„P. Banause“ ist ein bereits stadtbekannter Künstler aus Frankfurt (Oder). Im Jahr 2017 stellte Banause beim Unithea-Festivals erstmalig seine Werke aus. Im Jahr darauf führte er beim Festival einen „Paste-Up“- Workshop durch, der jung und alt begeisterte.

Das Kleist Forum fand Gefallen an dem jungen lokalen Künstler und stellte seine Werke daraufhin abermals aus. Im Jahr 2018 engagierte ihn das Frankfurt-Slubicer Kooperationszentrum für einen Workshop, welcher im Rahmen des Woodstock- Festivals in Polen durchgeführt wurde. Die MOZ, sowie die Zeitschrift „Wir im Quartier“ berichteten über Pauls jüngste Aktivitäten. In sozialen Medien hat er als Künstler eine große Reichweite und Beliebtheit erlangt.

Die Spuren von P. Banause sind bereits auf dem ganzen Globus zu sehen. Von Düsseldorf über Bali und Australien bis nach Frankfurt (Oder) sind seine Werke an mehr oder weniger sichtbaren Plätzen zu entdecken.

 

Dieses Projekt entstand im Rahmen von "Realisiere Deine Projektidee!"
Philip Murawski
Doppelstadtkultur e.V.

Dieses Projekt wurde gefördert von: